Modernste Technik macht es möglich

(Apg 14, 26-27)

Zwischen Aussendung (v. 27) und der ersten direkten Berichtserstattung (v. 28) über die Wunder Gottes auf der Missionsreise durch Klein-Asien (v.28) war für Paulus und der Gemeinde in Antiochia viel Zeit vergangen. Dank modernster Technik stehen wir hingegen, liebe Geschwister, seit vielen Monaten miteinander im regen Austausch von Informationen und Gebetsanliegen. In den letzten 18 Monaten konnten wir Ihnen so über Gottes Wunder in Japan in unseren monatlichen Gebetsbriefen berichten. Aus den Anrufen, E-Mails und Spendenmeldungen entnehmen wir dankbar, dass die Mission Jesu ein wichtiges Anliegen in Ihrem Gemeinde- und persönlichen Gebetsleben wurde. Seit unserer Ankunft in Japan konnten wir Ihnen von fünf Menschen berichten, die durch Gottes Gnade zum Glauben an Jesus Christus fanden. Drei weitere Japaner stehen kurz vor dieser wichtigen Entscheidung. Dank modernster Technik bietet sich Ihnen ab Frühling 2012 die Chance, einmal selber das Missionsfeld zu besuchen. Schon jetzt bereiten wir unsere Gemeinde in Yamano-Machi auf einen Austausch mit Geschwistern aus unserem Unterstützerkreis vor. Anders als noch zu Paulus‘ Zeiten kann so Missionsarbeit direkt vor Ort erlebt, und die gesammelte Erfahrung in die eigene Gemeinde zurückgetragen werden. Für die Umsetzung steht uns ein großes Gemeindehaus mit einem eigenen Gästetrakt von sieben möblierten Gästezimmern zur Verfügung. Letztlich legen wir Möglichkeiten und Ideen vor Gottes Thron.

Vielen herzlichen Dank, dass Sie uns an Ihrem Gemeindeleben teilhaben lassen. Wir beten u.a. für einen guten Einstieg von Martin Schmidt.

Aus Kobe, Ihre Missionare Shoko & Andreas

Gott gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid.

(Eph.1,18)

Man erlebt es nicht oft, dieses “Leuchten in den Augen” eines Menschen, aber z.B.dann, enn Kinder das lang ersehnte und erträumte Geschenk bekommen. Es ist für Eltern eine sehr seltene, aber auch unvergleichlich schöne Erfahrung, für eine kurze Zeit dieses Strahlen in den Augen des Kindes zu sehen.Für einen Moment meint man, dem Kind bis tief ins Herz sehen zu können. Man sieht dann nur noch Freude und Erfüllung, die für eine kurze Zeit lang alles andere in den Hintergrund rücken lassen. Bei Erwachsenen sind solche Situationen seltener. Aber auch dann erlebt man häufig eine absolute Begeisterung, eine Begeisterung, die ansteckt, die zuhören lässt, die neugierig macht, absolut überzeugend und authentisch. An solche Erfahrungen wurde ich erinnert,als ich den Monatsspruch für April las. Das wünsche ich uns, dass wir immer wieder – wenigstens für einen kurzen Moment – begreifen, was wir für ein tolles Geschenk mit dieser Hoffnung von Gott erhalten haben. Diese Hoffnung, die wir uns Jahr für Jahr zu Ostern zusprechen, kann niemand
nehmen, kein Mensch, keine Schuld, keine Not, keine Krankheit, keine Krise, ja nicht einmal der Tod. Deshalb haben wir als Christen allen Grund fröhlich und zuversichtlich in die Zukunft zublicken. Und ich wünsche es mir, dass dabei wenigstens etwas von einem „Leuchten in den Augen bis hinein in unsere Herzen“ sichtbar wird – so sichtbar, dass es unseren Mitmenschen auffällt und sie
anregt, über diese Hoffnung nachzudenken und mit uns darüber zu reden.